Wieviel Abhängigkeit in IT muss sein?

Die IT- Tech-Giganten aus USA beherrschen unser Online-Business. Aber muss das sein?
Nach über 35 Jahren Berufstätigkeit im IT-Bereich hatte ich mich an die Vorzüge von Lösungen der US-Tech-Giganten wie Microsoft, Google, Amazon und Co. gewöhnt.
Entsprechend nutzte ich diese Lösungen selbst nach Eintritt in die Rente weiter, sofern ich das kostenfrei konnte.

Mit dem Aufkommen von ChatGPT und Gemini, die auch kostenfrei verfügbar sind, setzte sich das weiter so fort.

Aber auch Webseiten baute ich zunächst mit WordPress und immer mehr Plugins, je nach meinen Vorstellungen.

Motiv 1: Kosten

Sparschwein als Symbol für Kosteneinsparung

Renter haben in Deutschland immer mit starken Einschränkungen zu leben. Selten erreicht man da annähernd das, was man noch als Berufstätiger erzielen konnte. Ich persönlich komme gegenüber früher auf weniger als 30 % meines aktiven Gehalts.

Ich kann mich dennoch nicht beklagen. Auch das reicht noch gut aus. Wir haben ein schuldenfreies Haus, eine gut dimensionierte PV-Anlage auf dem Dach und eine fast neue Hybrid-Heizung mit Niedrig-Temperatur Heizkörpern.

Somit leben wir mietfrei und haben niedrige Wohn-Nebenkosten.
Unsere fünf Töchter leben nahezu alle auf eigene Füßen und die Jüngste bekommt dank meiner heute niedrigen Einnahmen volles Bafög.

Dennoch wollten wir im Bereich IT-Kosten in der Rente so gut wie möglich sparen.
In der Folge dessen wurde das Microsoft Office ersetzt durch die kostenfreien Google-Office Anwendungen. Outlook musste Thunderbird weichen und wenn ich mal was Programmieren wollte, dann nutzte ich VS Code anstelle des Microsoft Visual Studio.

Motiv 2: America first

Golden Gate Brücke in USA

Keineswegs möchte ich hier über Politik, Weltwirtschaft und Ähnliches sprechen. Doch spätestens seit gut einem Jahr wurde mir klar, dass jeder etwas ändern sollte, um die Abhängigkeit von US-Produkten zu reduzieren.
Das Problem dabei war es, zuerst zu identifizieren, wo diese Abhängigkeiten bestehen und welche eliminiert werden können.

Schon lange kannte und nutzte ich Linux in virtuellen Maschinen und meiner NAS. So entschied ich, dass ich mich von Windows komplett verabschiede. Daher stellte ich alle PC's und Laptops auf Linux Mint um.
Eine große Hilfe waren dabei meine Kenntnisse und Erfahrungen aus früheren Jahren, in den ich als Systemadministrator tätig war.
Dennoch dauerte die Umstellung insgesamt gut einen Monat. Nebenbei ersetzte ich zunächst den Browser Chrome durch Chromium. Google Office wurde ersetzt durch Libre Office.

Im Laufe der Zeit entdeckte ich weitere hilfreichen Linux-Tools. Alle sind Open Source-Lösungen und kostenfrei nutzbar. Manche davon bieten mehr Leistung und Komfort, als frühere Anwendungen in Windows.
'Not macht erfinderisch' bekommt so eine ganz neue Bedeutung.

Was hatte ich bis hier erreicht?

Ich reduzierte meine Abhängigkeit von Microsoft fast auf Null. Lediglich ChatGPT blieb noch erhalten. Google verlor mit dem Ersatz von Chrome durch Chromium einen guten Teil dessen, was sie zum Versenden von digitaler Werbung einsetzen.
Vieles, was ich bisher via SaaS- und Cloud-Lösungen erledigte, verlässt jetzt nicht mehr meine Rechner. Meine Abhängigkeit nahm ein gutes Stück jetzt ab.
Effizienzeinbußen hatte ich keine. Im Gegenteil, lokales Arbeiten geht schneller, sicherer und damit auch effizienter.

Motiv 3: Klima schonen

Klima schonen

Dank der fünf Töchter und acht Enkelkinder liegt mir das Klima besonders am Herzen. Das war bereits früher schon so. Es war mit ein Argument für die Anschaffung der PV-Anlage und der energiesparenden Hybrid-Heizung.
Wir verzichten auf Fernreisen mit Flugzeug und schonen schon seit rund 20 Jahren die Umwelt durch freiwilliges Tempolimit.
Auf Autobahnen fahren wir nie mehr als 130 km/h und bleiben bei 110 km/h, soweit ein angenehmes Reisen damit möglich ist.
Starkes Gasgeben wird stets vermieden.
So erreichen wir 30 % mehr Reichweite gegenüber den Angaben des Herstellers und verblüffen selbst unseren Autohändler vor Ort.
Ein Umstieg auf ein Elektroauto ist bereits im Plan.

Ecosia - die Suchmaschine, die Bäume pflanzt

Vor kurzem brachte mich die jüngste Tochter darauf, den Browser und die Nutzung von KI auf die Klima schonende Variante von Ecosia umzustellen.
Der Browser überzeugte schnell. Er arbeitet wie Chromium, bietet die gleichen rechte-Maus Features, die ich regelmäßig nutze.
Der Hit dabei ist, dass ich bei Nutzung der Ecosia AI nicht Unsummen an Wasser verschwende, wie bei ChatGPT und Gemini. Die Ergebnisse sind zum Teil besser und enthalten weniger Fantasien.
Ganz nebenbei habe ich dadurch jetzt Microsoft (ChatGPT) komplett vor die Tür gestellt und die Abhängigkeit von Google (Gemini) weiter reduziert.
Ecosia AI verbraucht dabei nicht Tonnen an Wasser und ist nutzbar wie eine lokal installiertes und genutztes LLM. Nebenbei brauche ich keine Hardware-Aufrüstung und halte meinen lokalen Energieverbrauch so niedrig, wie zuvor.

Motiv 4: Website entwickeln

Websiten entwickeln faszinierte mich seit meinem CeBIT-Projekt 1997. Anfangs nutzte ich noch reines HTML und CSS. Es folgten JS und CGI für mehr Dynamik bereits für das CeBIT-Projekt.
Mit dem Aufkommen von PHP und WordPress wurde vieles einfacher, so dass ich die Eigenentwicklungen weitestgehend einstellte.

Den Haken dabei lernte ich Mitte 2024 durch Worldsoft kennen:
Die Sicherheit lässt zu wünschen übrig durch die Vielzahl an Plugins.
Seit 2018 entwickelte ich viele WordPress Websites und erlebt jährlich ein kleines Debakel durch Hacker-Angriffe.

Mit dem Wechsel zu Worldsoft's WSW wurden Hacker-Angriffe zur Vergangenheit. Tatsächlich wechselte ich jedoch von einer vielfältigen Abhängigkeit zu einer absoluten Abhängigkeit.

Massive Einschränkungen und wenig Aussicht auf eine baldige Lösung ließ mich jetzt über ein komplett eigenes System nachdenken.
Die Lösung sollte komplett unabhängig sein, beliebig verteilbar, einfach zu warten und zu nutzen und auf jedem Betriebssystem verwendbar.

Das bedeutete, dass die Website damit lokal entwickelbar und testbar sein musste und zugleich auch unabhängig von Datenbank-Lösungen.
So durchforstete ich frühere Lösungen und brachte es zusammen mit moderner und effizienter Programmiertechnik.

Gespickt habe ich diese Lösung mit einigen Spezialitäten, die weder WordPress, Plugins noch SaaS-Lösungen, wie der Worldsoft WSW, jemals bieten werden:

Das Ergebnis ist eine 4digEt-Engine, die alle Vorteile vereint, die ich haben wollte und wesentliche Probleme löst, die heutige Systeme haben.
Das Ergebnis stelle ich hier auf der Startseite vor.

Fazit

Ein Website-Erstellungs- und Pflegesystem muss nicht in fremden Händen liegen und stets gemietet werden. Diese Abhängigkeit in IT hat ab sofort (Start war Mai 2026) ein Ende!
Diese Lösung ermöglicht dir mindestens 80 % der digitalen Abhängigkeit durch digitales Eigentum zu ersetzen.
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